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Welche Steuern fallen beim Kauf eines neuen oder gebrauchten Bootes in Spanien an?

Beim Kauf eines Bootes in Spanien geht es nicht nur darum, Länge, Motorisierung oder Ausstattung zu vergleichen. Man muss auch genau wissen, welche Steuern anfallen, je nachdem, ob man ein neues oder ein gebrauchtes Boot kauft, ob der Verkäufer ein Gewerbetreibender oder eine Privatperson ist und ob für das Boot zusätzlich die sogenannte Registrierungssteuer anfällt.

Dieser steuerliche Aspekt wirft viele Fragen auf, da nicht immer derselbe Betrag zu zahlen ist. Bei einem Geschäft fällt möglicherweise Mehrwertsteuer an, bei einem anderen die Grunderwerbsteuer, und bei manchen Käufen auch die Sondersteuer auf bestimmte Verkehrsmittel. Die Steuerbehörde gibt an, dass der allgemeine Mehrwertsteuersatz in Spanien bei 21 % liegt, während die Grunderwerbsteuer an die autonomen Regionen übertragen wurde und deren Verwaltung in deren Zuständigkeit liegt.

Wenn du gerade vor dem Kauf stehst, solltest du dich mit diesem Thema vertraut machen, noch bevor du dich für ein Modell entscheidest. Daher könnte dir neben diesem Steuerleitfaden auch unser Artikel zum Thema „Bootskauf in Spanien: Papiere, Steuern und CE-Kennzeichnung“ hilfreich sein.

Welche Steuern fallen beim Kauf eines neuen Bootes an?

Wenn man in Spanien ein neues Boot kauft, wird in der Regel Mehrwertsteuer darauf erhoben. Die Grundlage ist klar: Der derzeit geltende Standardsatz beträgt 21 %.

Für steuerliche Zwecke betrachtet die Steuerbehörde zudem Boote als neu, die nicht mehr als 100 Stunden gefahren sind oder deren Übergabe innerhalb der gesetzlichen Frist nach ihrer ersten Inbetriebnahme erfolgt. Dieses Kriterium ist wichtig, da ein scheinbar „neuwertiges“ Boot steuerlich weiterhin als neu behandelt werden kann.

Beim Kauf eines neuen Bootes muss oft auch geprüft werden, ob eine Zulassungssteuer anfällt. Die spanische Steuerbehörde AEAT weist darauf hin, dass diese Steuer unter anderem bei der erstmaligen endgültigen Zulassung von neuen oder gebrauchten Freizeit- oder Wassersportbooten mit einer Länge von mehr als acht Metern sowie bei Jetskis anfällt. Für gewöhnliche Freizeitboote, die unter Rubrik 5 fallen, beträgt der staatliche Referenzsatz auf dem spanischen Festland und den Balearen 12 %, sofern die autonome Region keinen eigenen Satz festgelegt hat.

Einfach ausgedrückt: Wenn du ein neues Boot kaufst, solltest du zunächst die Mehrwertsteuer prüfen und anschließend nachsehen, ob zusätzlich eine Zulassungssteuer anfällt. Wenn du den Kauf eines neuen Bootes in Erwägung ziehst, kannst du auch unseren Abschnitt zum Kauf eines neuen Bootes in Spanien lesen, um dir ein besseres Bild vom Gesamtbudget für den Kauf zu machen.

Welche Steuern fallen beim Kauf eines Gebrauchtbootes an?

Hier kommt es nicht nur darauf an, dass das Boot gebraucht ist, sondern auch darauf, wer es dir verkauft.

Wenn du bei einer Privatperson kaufst

Wenn Sie ein gebrauchtes Boot von einer Privatperson kaufen, unterliegt der Kauf in der Regel der Steuer auf entgeltliche Vermögensübertragungen (ITP) und nicht der Mehrwertsteuer. Die allgemeine Rechtsgrundlage bildet das Gesetz über die Steuer auf entgeltliche Vermögensübertragungen (ITPAJD), und die Steuerbehörde selbst weist darauf hin, dass die Verwaltung dieser Steuer den autonomen Regionen übertragen wurde.

Das bedeutet, dass der Steuersatz nicht in ganz Spanien einheitlich ist. In der Praxis hängt der endgültige Betrag von der zuständigen autonomen Region und dem nachweisbaren Wert des Bootes ab. Wenn Sie also an der Costa Blanca kaufen, sollten Sie vor Vertragsabschluss die in der Autonomen Gemeinschaft Valencia geltenden regionalen Bestimmungen prüfen.

Wenn du zwischen Gebraucht- und Neubooten vergleichst, solltest du auch unseren Leitfaden zum Thema „Gebrauchtboote vs. Neuboote“ lesen, da der steuerliche Unterschied die Endkosten erheblich beeinflussen kann.

Wenn du bei einem Unternehmen oder einem Dienstleister kaufst

Wenn dir das Gebrauchtboot von einem Unternehmen oder einem Gewerbetreibenden verkauft wird, kann der Verkauf je nach Vertragsgestaltung der Mehrwertsteuer unterliegen und nicht der Kraftfahrzeugsteuer. Darüber hinaus wendet die spanische Steuerbehörde (AEAT) eine Sonderregelung für Gebrauchtwaren an, die als REBU bekannt ist und für bestimmte Wiederverkäufer relevant sein kann.

Mit anderen Worten: Beim Kauf eines Gebrauchtbootes reicht es nicht aus, zu fragen: „Wie viel kostet das Boot?“. Man muss auch fragen, welche Steuern darin enthalten sind oder in Rechnung gestellt werden, denn das beeinflusst den Endpreis und die Art und Weise, wie der Kauf dokumentiert wird.

Wenn du nach Optionen mit schnellerer Lieferung suchst, kannst du dir die vorrätigen Boote bei Crownline Spain oder unsere Auswahl an geprüften Gebrauchtbooten ansehen.

Wann fällt beim Kauf eines Bootes eine Zulassungssteuer an?

Das ist der Punkt, der am häufigsten übersehen wird und zugleich einer der wichtigsten ist.

Die Steuerbehörde weist darauf hin, dass die Sondersteuer auf bestimmte Verkehrsmittel bei der erstmaligen endgültigen Zulassung von Freizeitbooten mit einer Länge von mehr als 8 Metern sowie bei bestimmten Gebrauchtbooten, die in Spanien zugelassen werden müssen, anfallen kann. Die AEAT führt zudem verschiedene Befreiungen auf, darunter bestimmte Boote, die tatsächlich und ausschließlich für Vermietungszwecke, Segelschulen oder Umzüge aus dem Ausland genutzt werden, sofern die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind.

Hier findest du eine offizielle Quelle, um dies direkt zu überprüfen: Finanzamt – Zulassungssteuer für Wasserfahrzeuge und Verkehrsmittel.

Wichtig ist, dass man die Begriffe nicht verwechselt. Dass ein Boot gebraucht ist, bedeutet nicht automatisch, dass es von dieser Steuer ausgenommen ist. Und dass beim Kauf Mehrwertsteuer oder Kfz-Steuer anfällt, schließt allein noch nicht aus, dass die mögliche Zulassung überprüft werden muss.

Was zahlst du also tatsächlich?

Am besten lässt sich das wie folgt zusammenfassen:

Kauf eines neuen Bootes

In der Regel beträgt der Mehrwertsteuersatz 21 %. Falls das Wasserfahrzeug unter die Bestimmungen für die erstmalige endgültige Zulassung fällt, die der Verbrauchsteuer unterliegt, muss möglicherweise auch die Zulassungssteuer überprüft werden.

Kauf eines Gebrauchtbootes von einer Privatperson

In der Regel wird die ITP entrichtet, deren Abwicklung und Höhe von der zuständigen autonomen Region abhängen.

Kauf eines Gebrauchtbootes von einem Unternehmen oder einem Fachhändler

Je nachdem, wie der Geschäftsvorgang abgewickelt wird und welche Regelung für den Verkäufer gilt, kann Mehrwertsteuer anfallen.

Häufige Fehler bei der Berechnung der steuerlichen Kosten eines Bootes

Einer der häufigsten Fehler ist es, das Budget allein anhand des angegebenen Preises zu berechnen. Der Käufer sieht den Verkaufspreis und vergisst, Steuern, Dokumentationskosten, eventuelle Zulassungsgebühren, Versicherung, Transport oder die Instandhaltung hinzuzurechnen.

Ein weiterer häufiger Irrtum ist die Annahme, dass „aus zweiter Hand“ immer „mehrwertsteuerfrei“ bedeutet oder dass „gebrauchtes Boot“ gleichbedeutend mit „ohne Zulassungssteuer“ ist. Steuerlich gesehen funktioniert das nicht so. Es hängt von der Art des Verkäufers, dem Registrierungsstatus des Bootes und davon ab, ob es endgültig in Spanien zugelassen werden muss.

Deshalb sollte man vor dem Kaufabschluss auch die Gesamtbetriebskosten eines Bootes an der Costa Blanca prüfen, denn die anfänglichen Steuerkosten machen nur einen Teil der tatsächlichen Ausgaben im ersten Jahr aus.

Unsere Empfehlung bei Crownline Spain

Wenn ein Kunde ein Boot kauft, sollte sich der Vorgang nicht nur auf „Preis und Unterschrift“ beschränken. Er sollte einen umfassenden Überblick über den gesamten Prozess bieten: Unterlagen, Steuern, gegebenenfalls die Registrierung, Versicherung und die Planung der tatsächlichen Nutzung des Bootes.

Bei Crownline Spain passt dieser Ansatz besonders gut sowohl für diejenigen, die ein neues Boot suchen, als auch für diejenigen, die einen sofortigen Kauf aus unserem Lagerbestand bevorzugen oder zusätzliche Unterstützung durch unsere nautischen Dienstleistungen für ihr Boot wünschen.

Und wenn du deinen konkreten Fall prüfen möchtest, bevor du dich zwischen einem Neuwagen und einem Gebrauchtwagen entscheidest, kannst du dies über die Kontaktseite von Crownline Spain tun.

Häufig gestellte Fragen

Muss man für ein neues Boot immer Mehrwertsteuer zahlen?

Bei einem Neukauf in Spanien unterliegt der Kaufvorgang in der Regel der Mehrwertsteuer zum allgemeinen Satz von 21 %. Darüber hinaus muss bei bestimmten Booten geprüft werden, ob zusätzlich eine Zulassungssteuer anfällt.

Muss man für ein gebrauchtes Boot Mehrwertsteuer oder Kfz-Steuer zahlen?

Das hängt vom Verkäufer ab. Wenn du von einer Privatperson kaufst, fällt in der Regel die Kfz-Steuer an. Wenn du von einem Unternehmen oder Gewerbetreibenden kaufst, kann je nach Art des Geschäfts eine Mehrwertsteuer anfallen.

Gilt die Zulassungssteuer auch für Gebrauchtboote?

Ja, dies kann auch für Gebrauchtboote gelten, sofern es sich um eine erstmalige endgültige Zulassung in Spanien handelt und die gesetzlichen Voraussetzungen für die Steuer erfüllt sind.

Welche Schiffe werden in der Regel am häufigsten auf diese Steuer überprüft?

Die spanische Steuerbehörde (AEAT) erfasst in dieser Steuer Freizeit- und Wassersportboote mit einer Länge von mehr als 8 Metern sowie Jetskis, sofern keine Ausnahmen gelten.

Ist die Art der ITP in ganz Spanien gleich?

Nein. Die Verwaltung der ITPAJD-Steuer ist den Autonomen Gemeinschaften übertragen, weshalb der Steuersatz und das Verfahren je nach zuständigem Gebiet variieren können.

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